Gesunde Ernährung
Abnehmen (durch Ernährung und Sport)
Um Gewicht zu reduzieren, muss der Körper eine negative Energiebilanz erreichen. Das heißt, man nimmt weniger Kalorien zu sich, als der Körper verbraucht. Zum einen kann man also die Kalorienzufuhr einschränken, zum anderen den Kalorienverbrauch durch mehr Bewegung erhöhen.
Gesundes und erfolgreiches Abnehmen kann nur in Kombination von richtiger Ernährung mit Sport erfolgen. Dadurch sorgt man für eine gleichmäßige Belastung des Körpers während des Abnahmeprozesses und die abgebauten Körperfettdepots werden durch Muskeln ersetzt, die wiederum einen höheren Grundumsatz an Kalorien verbrauchen als Fettzellen.
Allerdings geht man davon aus, dass jeder Mensch über eine individuelle automatische Gewichtsregulierung verfügt, die es dem Abnehmenden schwer macht, ab einem gewissen Punkt mehr Gewicht zu verlieren, da der Körper sich auf die verringerte Energiezufuhr und den höheren Verbrauch einstellen kann und ein bestimmtes Gewicht erhalten möchte. Nichtsdestotrotz gilt die Devise: Wer mehr Energie verbrennt als er zu sich nimmt, verliert Gewicht.
Wichtig dabei ist auch zu beachten, welcher Art Energie dem Körper zugeführt wird und wie er sie verarbeitet. Wer eine 1.000 Kalorien-Diät mit einer Tafel Schokolade pro Tag hält, wird auf Dauer wenig Erfolg damit haben. Einseitiges Essen ist auf Dauer nicht nur langweilig, es ist auch ungesund. Und es kann zu unkontrollierten Fressattacken führen, da man sich nach tagelanger Kohlsuppen- oder Eiweißeintönigkeit nach anderen Geschmacksrichtungen sehnt. Nicht selten führen einseitige Diäten auch zu dem bekannten Jojo-Effekt, wonach das Gewicht oft deutlich über das Gewicht vor der Diät ansteigt.
Nicht nur abwechslungsreiches Essen, auch wie man seine Lebensmittel zusammenstellt, nimmt also Einfluss auf das Abnehmen. Dabei sollte man aber auch seine individuellen Bedürfnisse und Geschmacksvorlieben nicht unbeachtet lassen. Ernährungsumstellung heißt daher das Zauberwort, mit dem man auch auf Dauer sein reduziertes Gewicht halten kann. Und das bedeutet nicht nur, mehr Obst und Gemüse im Speiseplan unterzubringen, sondern auch anders kochen oder im Restaurant anders zu bestellen. Wer beispielsweise Sahnesaucen liebt, kann statt Sahne auch saure Sahne oder auf fettarme sahneähnliche Produkte zurückgreifen. Öle und Fette sollten mit Löffeln abgemessen werden, um eine Gefühl für die Menge zu bekommen. Und im Restaurant bestellt man sich das Schnitzel einfach ohne Panade und mit Salat statt Pommes.
Auch beim Sport gibt es unterschiedliche Möglichkeiten den Körper bei der Gewichtsreduktion zu unterstützen. So sind Sportarten bei relativ niedrigem Puls wie Radfahren, leichtes Joggen oder Walken bestens zur Fettverbrennung geeignet. Bei Training mit höherem Puls greift der Körper auf die schnell zur Verfügung stehenden Kohlehydrate in den Zellen zurück, was den Abbau der Fettzellen zum Stocken bringen kann. Wer mehr Muskeln aufbauen möchte, sollte sich in einem Fitnessstudio anmelden, um an Geräten zu trainieren.
Abnehmen und Sport machen fällt in der Gemeinschaft deutlich leichter. So bietet es sich an, Mitglied in einem Verein oder Fitnessstudio zu werden. Die Trainer und Trainerinnen sind außerdem eine wichtige Hilfe, um einen optimalen Trainingsplan zu erstellen. Sie kennen sich aus in Bezug auf Ernährung und Sport und stehen einem mit Rat und Tat zur Seite. In vielen Fitnessstudios werden auch Seminare und Vorträge zur richtigen Ernährung angeboten. Um das passende Fitnessstudio oder den richtigen Verein zu finden, fragen Sie nach Probestunden und testen Sie sie aus. Mit der richtigen Sportart macht Abnehmen einfach mehr Spaß.
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