Gesunde Ernährung

Ernährungsumstellung

Gründe für eine Ernährungsumstellung gibt es viele. Ob Allergie, zur Gewichtsreduktion oder weil man sich einfach gesünder ernähren möchte: Eine Ernährungsumstellung ist nichts weiter als die Veränderung seiner Essgewohnheiten auf Dauer – damit steht sie im Gegensatz zu einer Diät, die normalerweise nur für einige Tage, Wochen oder Monate durchgeführt wird. Häufig geht aber eine Diät einer Ernährungsumstellung voraus.

Ernährungsgewohnheiten sind abhängig von der Kultur und dem sozialen Umfeld aus dem man stammt und einigen anderen Aspekten. Und wie der Name schon sagt, sind es Gewohnheiten in punkto Ernährung, die bekanntlich schwer abzulegen sind. Um seine Ernährung umzustellen, sollte man also vor allem geduldig mit sich sein, um den Spaß und die Motivation nicht zu verlieren.

Sinnvolle Möglichkeiten, seine Ernährung umzustellen, sind beispielsweise das Reduzieren von Zucker und Fetten in der Nahrung und das Erhöhen von Anteilen an Gemüse und Obst. Auch gilt es, ein Bewusstsein für den Umgang mit Lebensmitteln zu schaffen. Fette und Öle sollte man daher, zumindest zu Beginn, mit Tee- oder Esslöffeln abmessen, um eine Gefühl für die ausrechende Menge zu bekommen. Außerdem sollte man darauf achten, gesunde Fette wie beispielsweise Olivenöl zu nutzen. Dabei sind Produkte mit ungesättigten Fettsäuren solchen mit gesättigten Fettsäuren vorzuziehen. Bestimmte fettreiche Nahrungsmittel sind sehr leicht durch fettarme zu ersetzen, wie bei Fleischwaren oder Milchprodukten. Und auch das fettarme Zubereiten von Speisen ist nicht schwer zu erlernen. Grundsätzlich sind 60-80g Fett pro Tag für einen erwachsenen Menschen völlig ausreichend.

Seine Geschmacksknospen kann man trainieren, in dem man neue Gerichte und Gewürze ausprobiert und seine Zunge vom Zucker entwöhnt. Statt Schokolade, Kekse oder Bonbons eignet sich auch Trockenobst sehr gut, um Heißhunger auf Süßigkeiten zu mindern. Obst und Gemüse eigenen hervorragend zum Knabbern zwischendurch. Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel konstant und man verfällt nicht in Fressattacken. Außerdem versorgen sie den Körper mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen.

Auch beim Besuch in einem Restaurant muss man nicht auf seine Ernährungsumstellung verzichten. Salate sind selten die falsche Wahl. Ansonsten kann man auch nach der Art der Zubereitung oder Sonderwünschen, zum Beispiel die Sauce separat und nicht auf den Teller, fragen. Fast Food sollte weitestgehend gemieden werden. Die meisten dort gebotenen Speisen sind außerordentlich fetthaltig und nährstoffarm. Aber auch hier gilt, genauso wie im Umgang mit Süßigkeiten: Die Menge macht’s. Wer sich ab und zu einen Cheeseburger erlaubt, ernährt sich noch lange nicht ungesund.

Vergessen wird meistens, dass Ernährung und Bewegung eine Einheit bilden und so sollte zur Ernährungsumstellung auch eine Veränderung anderer Lebensgewohnheiten folgen, um sein Ziel effektiver zu erreichen. Täglich eine halbe bis eine Stunde Bewegung sollte man in seinen Tagesablauf einplanen. Das kann ein ausgedehnter Spaziergang sein oder ein Besuch im Fitnessstudio. Als Mitglied in einem Fitnessstudio hat man des Weiteren den Vorteil, nicht nur unter sportlichen sondern auch ernährungswissenschaftlichen Aspekten beraten zu werden. Mache Studios halten auch eigens dazu Vorträge oder Seminare.

Tipps und Empfehlungen rund um das Thema gesunde Ernährung findet man auch auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, unter www.dge.de. Um das passende Fitnessstudio zu finden, fragen Sie nach Probestunden und testen Sie, wo Sie sich am wohlsten fühlen.