Gesunde Ernährung
K
Unser Körper braucht Vitamin K vor allem für die Knochenbildung, Blutgerinnung, Wundheilung und Vitalität.
Man unterscheidet dabei zwei Arten von Vitamin K: Vitamin K1 (Phyllochinon) wird mit pflanzlicher Nahrung, wie grünes Blattgemüse, Salat, Milch, Joghurt und Fleisch aufgenommen, Vitamin K2 (Menachinon) wird in unserem eigenen Körper von den Darmbakterien gebildet.
Da 50% des Vitamin K-Bedarfs im Körper entsteht, kommt es auch selten zu Mangelerscheinungen. Falls doch (evtl. bei einer lang andauernden Behandlung mit Antibiotika, bei der die Darmbakterien zerstört werden), kann sich ein Vitamin K-Mangel in einer starken Blutungsneigung und Verdauungsstörungen äußern. Zudem kommt es schneller zu blauen Flecken und Nasenbluten.
Da in der Muttermilch sehr wenig Vitamin K vorhanden ist, bekommen alle Säuglinge in der Klinik eine prophylaktische Vitamin K-Behandlung durch Spritzen oder Lösungen. Erwachsenen sollten täglich etwa 1mg Vitamin K zu sich nehmen.
Vitamin K ist als Nahrungsergänzung frei erhältlich, z.B. in Form von Kautabletten oder Tropfen.
