Gesunde Ernährung

Zusatzstoffe

Bei Zusatzstoffen handelt es sich um Stoffe, die Lebensmitteln beigemischt werden, um bestimmte Eigenschaften oder Wirkungen der Lebensmittel zu erzielen.

Demzufolge gehört Folgendes nicht zu den Zusatzstoffen:
• z.B. Vitamine (also Stoffe, die aus ernährungsphysiologischen Erwägungen beigegeben werden);
• Rückstände wie z.B. Pflanzenschutzmittel (also Stoffe, die unbeabsichtigt in Lebensmittel gelangen);
• die Zutaten: z.B. Zucker, Salz, Milch.

Diese Stoffe sind die eigentlichen Bestandteile des Lebensmittels und zählen nicht zu den Zusatzstoffen. Um den Verbraucher zu schützen, sind nur Zusatzstoffe erlaubt, die in Positivlisten aufgeführt und gemäß EU-Richtlinien zugelassen sind.

Alle zugelassenen Zusatzstoffe haben eine so genannte E-Nummer: E steht Europa und auch für essbar (auf englisch edible). Das E in Verbindung mit einer bestimmen Nummer (z.B. E 300 = Ascorbinsäure) steht für den betreffenden Zusatzstoff und macht ihn im ganzen europäischen Markt identifizierbar (die Nummern sind in jeder Sprache gleich).

Um zugelassen zu werden, müssen Zusatzstoffe drei Kriterien erfüllen: Sie müssen gesundheitlich unbedenklich und technologisch notwendig sein und der Konsument darf durch den Zusatzstoff nicht getäuscht werden. So ist es unzulässig, ein verdorbenes Produkt durch Zusatzstoffe wieder genießbar zu machen. Die Lebensmittelindustrie hält die Verwendung von Zusatzstoffen für notwendig, damit sie den Ansprüchen der Verbraucher entsprechende Lebensmittel produzieren kann.