Gesunde Ernährung

Konservierungstoffe

Konservierungsstoffe sind natürliche oder künstliche Substanzen, die Lebensmitteln zugesetzt werden, um deren Haltbarkeit zu verlängern und unerwünschte mikrobiologische Veränderungen (z. B. Bakterien, Hefe, Schimmel) von Lebensmitteln zu verzögern oder zu verhindern. Es soll der Verderb verhindert und eine dadurch möglicherweise resultierende Vergiftung des Konsumenten vermieden werden.

Bezüglich Verwendung und Menge unterliegen die meisten Konservierungsmittel einer Einschränkung. Schwefeldioxyde und Sulfite (E220-228) sind Beispiele für häufig verwendete Konservierungsstoffe.

In fermentierten Nahrungsmitteln, Backwaren, Snacks und Wein stoppen Sulfite das Bakterienwachstum. Außerdem schützen sie getrocknete Früchte und Gemüse vor Farbveränderungen.

Im Allgemeinen sind Konservierungsstoffe gesundheitlich unbedenklich, sie können jedoch bei manchen Menschen Unverträglichkeitsreaktionen hervorrufen. Vor allem Sorbinsäure und Benzoesäure können zu allergischen Reaktionen führen. Sulfit z.B. in Wein kann bei Asthmatikern Anfälle auslösen. Gepökelte Fleischwaren sollten niemals gegrillt werden, da bei Erhitzung über 120 Grad Nitrosamine entstehen können, die teilweise krebserregend sind.