Gesunde Ernährung
Sulfide
Sulfide zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Das sind natürliche Inhaltsstoffe von allen Pflanzen, zum Beispiel Obst und Gemüse. Man spricht den sekundären Pflanzenstoffen eine vorbeugende Wirkung auf Krankheiten zu, zum Beispiel bei Infektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.
Bei den Sulfiden handelt es sich um schwefelhaltige Verbindungen, die in Liliengewächsen vorkommen; dazu zählen Knoblauch, Speisezwiebeln und Spargel. Der Schwefel in Sulfiden ist für den scharfen Geruch und Geschmack von Zwiebeln und Knoblauch verantwortlich.
Bei den Sulfiden ist ein Stoff namens Agens dafür bekannt, bei empfindlichen Personen gesundheitliche Probleme hervorzurufen. Diese anorganischen Sulfitadditive (E 220-E 228) wurden schon vor hunderten von Jahren in Weinen, Bieren und Fruchtprodukten zur Kontrolle des mikrobiologischen Wachstums in fermentierten Getränken eingesetzt. Bei Asthmatikern können sie Anfälle auslösen.
Wenn Menschen gegen bestimmte Sulfide allergisch sind oder an Asthma leiden, sollte sie die Angaben über Inhaltsstoffe auf Lebensmittelpackungen genau studieren.
