Fitness und Sport

Aerobe und anaerobe Ausdauer (Ausdauer)

Übersetzt bedeutet aerobes Training soviel wie Training mit Luft. Bei dieser Trainingsform werden in den Muskeln Kohlenhydrate und Fette zur Energiegewinnung verbrannt. Dies geschieht mithilfe von ausreichend Sauerstoff, der den Zellen über die Atmung zugeführt wird.

Aerobes Training verbessert den Sauerstoffhaushalt im Körper, der Stoffwechsel kommt mit immer weniger Sauerstoff aus, die Muskeln arbeiten effizienter, kurz: der Körper wird leistungsfähiger. Als besonders geeignete Sportarten für aerobes Training gelten Laufen, Radfahren, Walken und Schwimmen. Dabei werden in den ersten 15-20 Minuten die Kohlehydratspeicher geleert, danach baut der Körper auch Fettzellen ab. Darauf sollte geachtet werden bei sportlicher Betätigung, die vor allem zur Verbesserung der Figur beitragen soll: Lieber länger, dafür aber immer im aeroben Bereich trainieren und sich nicht überanstrengen!

Um im aeroben Trainingsbereich zu bleiben sollte der Puls im Auge behalten werden. Wird der Maximalpuls überschritten, kann der Körper die benötigte Menge Sauerstoff für die Energiezufuhr nicht mehr aufbringen, dadurch verlässt er den Zustand des aeroben Trainingsbereiches. Um den Maximalpuls zu errechnen zieht man von 180 das jeweilige Lebensalter ab. Ist man also 30 Jahre alt und durchschnittlich gut trainiert, beträgt der Maximalpuls in etwa 150. Ist man überdurchschnittlich gut trainiert setzt man die untere Grenze für die optimale Pulsfrequenz bei 60% des Maximalpulses (in diesem Fall 220 minus Lebensalter) und 80% als die obere Grenze an. Aerobes Training hat viele positive Effekte auf den Organismus:

• So wird der Sauerstoffhaushalt ökonomischer,
• das Herz wird besser mit Sauerstoff versorgt und das Herzvolumen wird größer,
• das Lungenvolumen nimmt zu,
• der Stoffwechsel arbeitet besser,
• Fettpolster werden abgebaut,
• und die Verdauung profitiert.

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