Fitness und Sport

Agonist (Agonist/Antagonist)

Der Begriff Agonist stammt aus dem Griechischen und bedeutet der Handelnde”. Folglich bezeichnet man als Agonist den Muskel, der eine Bewegung bestimmt. Dies geschieht durch Kontraktion. Die Kontraktion des Bizepses etwa führt zur Beugung des Armes.

Der Agonist kann sich jedoch nicht selbstständig wieder dehnen, so dass ein weiterer Muskel notwendig ist, der eine ihm entgegengesetzte Kraft ausübt. Diesen Muskel bezeichnet man als Antagonist. Im Falle der Armbeugung sorgt zum Beispiel der Trizeps dafür, dass der Bizeps wieder gedehnt wird. Das Ergebnis ist die Streckung des Armes.

Der kontrahierte Muskel wird stets als Agonist bezeichnet, während der gedehnte Muskel den Antagonisten darstellt. Bei der Beugung des Armes ist also der Bizeps Agonist und der Trizeps Antagonist. Beim Strecken ist dies gerade umgekehrt. Muskeln, die nicht als Gegenspieler fungieren, sondern gleichzeitig zusammen wirken, werden als Synergisten bezeichnet.

Durch das Zusammenspiel von Muskeln wird ein harmonischer und verletzungsfreier Bewegungsablauf gewährleistet. Folglich ist es wichtig Agonist und Antagonist immer gleichermaßen zu trainieren. Ungleichgewichte, so genannte muskuläre Disbalancen, können zu Fehlhaltungen, Fehlbelastungen und starken Schmerzen führen.

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