Fitness und Sport
Allgemeine Gelenkbeweglichkeit
Beweglichkeit gilt als die Vorraussetzung für jede Art von Leistungssport, sie sollte aber auch generell angestrebt werden um die Funktionstüchtigkeit des eigenen Körpers zu gewährleisten.
Mit dem Begriff allgemeine Beweglichkeit bezeichnet man die ausreichende Ausgeprägtheit der Beweglichkeit aller größeren Gelenke im menschlichen Körper, wie etwa der Wirbelsäule, der Hüfte oder der Schultern, die Bewegungen mit dementsprechend großen Bewegungsamplituden ermöglicht.
Am Bewegungsmuster eines Menschen, zum Beispiel der Art des Gehens, lässt sich leicht erkennen, wie es um die Fitness der jeweiligen Person bestellt ist. Mit steigendem Alter verändert sich dieses Bewegungsmuster, als Folge lassen nicht nur Beweglichkeit sondern auch Ausdauer, Kraft und Agilität nach. Aber auch durch nicht korrekte Belastung oder Krankheit (beispielsweise Rheuma) kann die allgemeine Beweglichkeit der Gelenke eingeschränkt werden.
Ein optimales Training sollte daher die allgemeine Beweglichkeit erhalten, steigern und die Funktionstüchtigkeit der Gelenke fördern. Zu einer uneingeschränkten Bewegungsfreiheit zählt aber auch die Funktionalität der Psyche, des Nerven- und Herz-Kreislauf-Systems. Durch gymnastische Übungen kann für ausreichend Bewegung gesorgt werden. Dabei sollte ein mäßiges Tempo eingehalten werden, bei dem das persönliche Bewegungsausmaß ausgeschöpft werden kann.
Man unterscheidet unter allgemeiner und spezieller Beweglichkeit, die sich wiederum auf spezielle Gelenkgruppen bezieht und sportspezifisch unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Außerdem lässt sich die allgemeine Beweglichkeit in dynamische und statische Beweglichkeit unterteilen.
Das Einhalten einer Dehnübung über eine gewisse Dauer bezeichnet man als Förderung der statischen Beweglichkeit. Unter dynamischer Beweglichkeit versteht man das Steigern einer Dehnübung bis in die maximal mögliche Dehnposition.
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Fitness Lexikon A:
- Achillessehnenriss
- Adrenalin
- aerob(es) Training
- Aerob-anaerobe-Schwelle
- Aerobe und anaerobe Ausdauer (Ausdauer)
- Agonist (Agonist/Antagonist)
- Aktive und passive Beweglichkeit (Beweglichkeit)
- Allgemeine Gelenkbeweglichkeit
- Allgemeine und lokale/spezielle Ausdauer (Ausdauer)
- Allgemeine und spezielle Beweglichkeit (Beweglichkeit)
- Allgemeine und spezielle Koordination (Koordination)
- Allgemeine und spezielle Kraft (Kraft)
- anaerob(es) Training
- Antagonist (Agonist/Antagonist)
- Arbeitsumsatz
- Arbeitsweise der Skelettmuskulatur (Muskulatur)
- Atemgymnastik
- Aufwärmen
- Ausgleichen der Sauerstoffschuld
