Fitness und Sport

Circuittraining/Zirkeltraining

Beim Zirkeltraining oder auch Circuittraining durchläuft man verschiedene, im Kreis angeordnete Stationen, an denen jeweils unterschiedliche Übungen absolviert werden. Diese Übungen können je nach Wunsch zusammengestellt werden und von einfachsten Sprungübungen, Sprints oder Ball-gegen-die Wand-Werfen bis zu aufwendigeren Kraftübungen mit Geräten reichen. Wie auch immer man sich seinen Zirkel zusammenstellt – der besondere Vorteil dieser Art des Trainings liegt darin, dass dabei ganz unterschiedliche Muskelgruppen beansprucht werden und somit der ganze Körper trainiert wird. Ein ideales Rundum-Fitnessprogramm also.

Damit die Ergebnisse optimal sind, sollte man darauf achten, dass man an zwei aufeinander folgende Stationen jeweils denselben Muskel belastet. Je nach Anzahl der Stationen und nach Kondition sollte man dann zwei bis vier Durchläufe machen – und wer dann immer noch meint, dass Zirkeltraining einfach und nicht anstrengend sei, sieht sich bald eines Besseren belehrt.

Spaß macht Zirkeltraining vor allem in der Gruppe – Sportvereine und -clubs zum Beispiel bieten Zirkeltraining gerne zum Fitnessaufbau an. Auch in der Schule ist Zirkeltraining sehr beliebt bei Schülern, weil es viel abwechslungsreicher ist an vielen verschiedenen Stationen zu üben als nur an einer. Außerdem geht es beim Zirkeltraining nicht nur um Kraft: Auch Ausdauer, Schnelligkeit und Geschicklichkeit spielen hier eine wichtige Rolle und werden gefördert.

Wem der Aufwand zu groß ist, fünf, sechs Stationen mit Sportgerät aufzubauen, kann sich für ein Zirkeltraining auch einfachere Übungen vornehmen, die ohne großen Aufwand durchzuführen sind. Ein Ball reicht schon: Hochwerfen und ihn im Sprung gegen die Wand köpfen – Station 1. Dann von Wand zu Wand sprinten. Springen und mit der Hand einen vorher markierten Punkt an der Wand berühren, von Wand zu Wand dribbeln und einen Medizinball so fest wie möglich gegen die Wand werfen – Station 3, 4 und 5.

Wichtig ist beim Zirkeltraining vor allem, dass die Zusammenstellung ausgewogen und jeder Muskel bedacht wird – dann gibt es kaum ein Training, das fitter macht und gleichzeitig so abwechslungsreich ist.

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