Fitness und Sport

Dynamisches Dehnen

Während beim Dauerdehnen, auch permanentes oder statisches Dehnen genannt, eine bestimmte Dehnposition eingenommen und diese gehalten wird, besteht das dynamische Dehnen aus kürzeren, wippenden Bewegungen, die wiederholt werden.

Der Muskel wird nicht langsam, aber auch nicht ruckartig in die Dehnposition gebracht, ohne dass die Anspannung gehalten wird, wieder entspannt und erneut gedehnt. Der Effekt des dynamischen Dehnens ist, dass der Muskel nicht maximal, sondern häufig und kurz gedehnt wird.

Lange Zeit ist allein das statische Dehnen als optimale Form des Stretchings anerkannt worden. Mittlerweile kommen die Sportmediziner weitgehend überein, dass auch das dynamische Dehnen seine Vorteile hat. So wird zum Beispiel angenommen, dass es die Reaktionsfähigkeit und die Beweglichkeit des trainierten Muskels erhöht. Die einzelnen Muskeln, die an der Bewegung beteiligt sind, müssen sich viel mehr als bei der statischen Dehnung aufeinander abstimmen und koordinieren. Außerdem wird die Durchblutung der einzelnen Muskeln gefördert und damit ein schnelleres Aufwärmen bewirkt.

Nachteilig am dynamischen Dehnen ist die kurze Reizung des Muskels, die eine Längendehnung des Muskels nicht zulässt. Für Sportarten, die vor allem auf Ausdauer basieren, ist also die statische Dehnung besser geeignet. Außerdem besteht bei zu schnellen, allzu federnden Bewegungen die Gefahr von Zerrungen und anderen Verletzungen. Darum ist es bei der dynamischen Dehnung sehr wichtig, behutsam vorzugehen.

[A] [B] [C] [D] [E] [F] [G] [H] [I] [K] [L] [M] [N] [O] [P] [R] [S] [T] [U] [V] [W] [Z]


Fitness Lexikon D: