Fitness und Sport
Gleichgewicht
Wir müssen den ganzen Tag über unser Gleichgewicht halten. Egal ob beim Gehen, Sitzen oder Treppensteigen, ohne die Fähigkeit, unser Gleichgewicht zu halten, wäre es unmöglich, unbeschadet durch den Alltag zu kommen.
Vor allem im Sport spielt das Gleichgewicht eine wichtige Rolle, da hier oft besonders schwierige Bewegungen koordiniert werden müssen. Man unterscheidet grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Gleichgewicht: Zum einen das stabile und zum anderen das labile Gleichgewicht.
Unterschieden werden die beiden daran, wie leicht es ist, einen Körper aus dem Gleichgewicht zu bringen. Beim labilen Gleichgewicht reichen schon sehr kleine Auslenkungen aus, wie z.B. bei einem Artisten, der auf einem Seil balanciert. Um einen Reckturner oder Sumo-Ringer aus dem Gleichgewicht zu bringen ist dagegen eine viel größere Kraft nötig, sie befinden sich also im stabilen Gleichgewicht.
Ein weiterer Unterschied besteht zwischen dem statischen und dynamischen Gleichgewicht. Der auf einem Seil balancierende Artist ist im statischen Gleichgewicht, da er sich nicht in Bewegung befindet bzw. seinen Aufenthaltsort nicht verändert. Eine Eiskunstläuferin hingegen befindet sich im dynamischen Gleichgewicht. Sie muss schwierige Bewegungsabläufe koordinieren und dabei ihr Gleichgewicht ständig neu regulieren. Ein weiteres Beispiel ist das Gehen oder Laufen: Zunächst wird der Körperschwerpunkt nach vorne verlagert bis kein Gleichgewicht mehr besteht. Durch das Nachziehen eines Beines wird ein neues Gleichgewicht eingestellt.
Verantwortlich für die Einstellung des Gleichgewichtes ist der Gleichgewichtssinn. Dieser liegt im Gleichgewichtsorgan im Innenohr und ermöglicht die Einordnung des eigenen Körpers im ihn umgebenden Raum. Sportler können ihren Gleichgewichtssinn trainieren, indem sie Übungen ausführen, bei denen besondere Koordination nötig ist, wie z.B. das Balancieren auf einem Schwebebalken.
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Fitness Lexikon G:
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