Fitness und Sport

Mechanorezeptoren (Rezeptoren)

Als Mechanorezeptoren bezeichnet man die spezialisierten Rezeptorenden mancher Nervenfasern, die durch bestimmte mechanische Reize erregt werden können. Je nach Reiz unterscheidet man verschiedene Mechanorezeptoren. Die Vater-Pacini-Lamellenkörperchen reagieren etwa auf Vibration während die und Ruffini-Merkel-Tastscheiben auf Druck reagieren.

Mechanorezeptoren zählen zu den primären Sinneszellen. Das bedeutet, dass sie über ein eigenes Axon verfügen. Die Mechanorezeptoren kommen vor allem in der Haut des Menschen vor. Hierbei hat die unbehaarte Haut, etwa die Hand- und Fußflächen, eine andere Zusammensetzung an Rezeptoren als die behaarte Haut, auf der sich wesentlich weniger Mechanorezeptoren befinden. Auch in Bändern und Gelenkkapseln findet man Mechanorezeptoren. Sie leiten Informationen über die Gelenkstellung sowie Ausmaß, Richtung und Geschwindigkeit von Bewegungen weiter.

Beim Menschen gibt es vier verschiedene Klassen von Mechanorezeptoren, die allesamt Impulse über so genannte Aß-Fasern weiterleiten. Diese Fasern enthalten Myelin und sind somit relativ schnell leitend. Die Klassen der Mechanorezeptoren werden wie folgt unterschieden:

SA-I (slowly adapting 1) sind Mechanorezeptoren, die langsam adaptieren. Sie reagieren auf einen lang andauernden Reiz wie zum Beispiel das Körpergewicht, das auf der Fußsohle lastet.

SA-II (slowly adapting 2)-Rezeptoren adaptieren auch langsam auf Reize. Sie geben jedoch vor allem Informationen in Bezug auf die Dehnung der Haut weiter.

RA (rapidly adapting)-Mechanorezeptoren reagieren nur bei Bewegungen und Veränderung der Reizstärke. Diese Geschwindigkeitsrezeptoren adaptieren dann recht schnell.

PC(Pacinian Corpuscle): Diese Mechanorezeptoren adaptieren am schnellsten und zwar ausschließlich auf die Veränderung der Geschwindigkeit eines Reizes.

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