Fitness und Sport
Pause (lohnende/aktive)
Die so genannte lohnende oder aktive Pause ist integraler und wesentlicher Bestandteil der Intervallmethode. Ebenso wie langes beständiges Dauertraining dient sie der Förderung der Ausdauer. Im Gegensatz zu Dauermethoden zeichnet sich die Intervallmethode jedoch durch Unterbrechungen des Trainingsablaufs aus. Entscheidend bei der Auswahl und Gestaltung dieser Trainingspausen ist aber, dass sie nicht zur vollständigen Erholung führen. Hierdurch soll ein vollständiges Absinken der Herz-Kreislauf-Größen und Stoffwechselvorgänge verhindert werden.
Dementsprechend dauert die Pausenlänge der lohnenden bzw. aktiven Pause nur so lange an, bis sich der Trainierende eine erneute Belastung gerade eben zutraut. In dieser kurzen Zeit, etwa ein Drittel der gesamten Erholungszeitspanne, erholt sich der belastete Körper bereits zu zwei Drittel. Diese relativ kurze Zeitspanne, die in der Regel zwischen 1-3 Minuten dauert, genügt dem Körper schon, um das aus der Anstrengung resultierende Laktat zum Teil wieder abbauen zu können. Hierdurch wird die Ermüdung des Körpers hinausgezögert.
Die Dauer der lohnenden Pause im Rahmen des Ausdauertrainings richtet sich nach der Herzfrequenz. Meist wird eine Herzfrequenz von 120 Schlägen pro Minute angegeben, um den richtigen Zeitpunkt zur Wiederaufnahme der Belastung zu kennzeichnen. Bei einer vollständigen Pause, die zu einer gänzlichen Erholung führt, läge der Puls hingegen bei Werten um 90-100 Schlägen pro Minute.
Dabei ist es jedoch nicht möglich, für alle Trainierenden einen allgemein gültigen Herzfrequenzwert zur erneuten Belastungsaufnahme nach der lohnenden Pause anzugeben. Denn das Herzfrequenzverhalten ist von unterschiedlichen und individuellen Faktoren wie dem Alter und Trainingszustand der jeweiligen Person abhängig. Die Länge einer lohnenden Pause kann also keineswegs verallgemeinert angegeben oder gemessen werden.
Die lohnenden Pausen werden auch als aktive Pausen bezeichnet, da man sie nicht im völligen Ruhezustand verbringt. Denn die Pausen werden nicht nur lohnend begrenzt, sondern auch mit leichten Aktivitäten verbracht. Zum Beispiel durch Gehen, Traben oder verschiedene Lockerungsübungen. Durch eine solche aktive Gestaltung der Pause wird vermieden, dass das Blut aus der Arbeitsmuskulatur zum Herzen zurückgepumpt wird und in die unteren Extremitäten absinkt.
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Fitness Lexikon P:
- Pause (lohnende/aktive)
- Personal Training
- Physiotherapie/ Krankengymnastik
- Prävention
- Präventive Rückenschule
- Präventives Training
- Primäre Prävention
- Progressive Muskelrelaxation/Muskelantspannung nach Jacobson
- Pronation/ Supination
- Pronation/Überpronation
- Propriozeption
- Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
- Pulsmessung
