Fitness und Sport
Pulsmessung
Das Wort Puls ist vom lateinischen pellere (= schlagen) abgeleitet und gibt über die Herzschläge pro Minute Auskunft. Beim Betreiben von Ausdauersport ist die regelmäßige Überprüfung der Pulsfrequenz unabdingbar, um eine Über- oder Unterbelastung zu vermeiden.
Die einfachste und sicherste Methode der Pulsmessung ist ein so genannter Pulsmesser, der in Form eines Brustgurts und einer am Handgelenk zu befestigenden Uhr die aktuelle Pulsfrequenz anzeigt und speichert. Auf diese Weise kann erstens der jeweilige Puls kontrolliert als auch im Nachhinein die Belastungskurve (anhand der gespeicherten Daten) nachvollzogen werden.
Viele Pulsmessgeräte sind mit einer Warnfunktion ausgestattet, meist einem Piepton, der ertönt, wenn der Träger den empfohlenen Pulsfrequenzbereich verlässt. Somit ist eine unbewusste Fehlbelastung ausgeschlossen und ein optimaler Trainingserfolg garantiert.
Will man sich keine entsprechende Ausrüstung zulegen, gibt es noch eine andere Möglichkeit, den Puls zu messen. Dabei legt der Sportler Zeige- und Mittelfinger an die Innenseite des Handgelenks oder an die Halsschlagader und übt einen leichten Druck aus. So kann der Puls erfühlt werden.
Auf keinen Fall sollte zur Messung der Daumen benutzt werden, da in ihm selber das Blut so stark pulsiert, dass dies die Messung stören könnte.
Fünfzehn Sekunden lang werden die Herzschläge gezählt und dann mal vier genommen. Somit erhält man die Anzahl der Herzschläge pro Minute, welche auch der Pulsmesser anzeigt. Um feststellen zu können, ob man sich im optimalen Trainingsbereich bewegt, sollte zuvor der Trainingspuls errechnet werden. Dazu nimmt man den Wert 180 und zieht davon das Lebensalter ab. Ist man 30 Jahre alt, so liegt der optimale Trainingspuls bei 150. Der Ruhepuls liegt hingegen bei etwa 60 bis 80 Schlägen pro Minute (je nach Trainingsgrad).
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Fitness Lexikon P:
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- Präventives Training
- Primäre Prävention
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