Fitness und Sport
Rezeptoren
Ein Rezeptor ist ein Reizempfänger, der einen äußeren oder inneren chemischen oder physikalischen Sinnesreiz empfängt und in für das Nervensystem verständliche, elektrische Impulse umwandelt. An der Zelloberfläche eines Rezeptors können Botenstoffe ankoppeln, die in ein Rezeptorpotential umgewandelt werden und ab dem Erreichen einer bestimmten Reizschwelle als Aktionspotential an das Zentrale Nervensystem weitergeleitet werden.
Im peripheren Nervensystem unterscheidet man verschieden Typen von Rezeptoren, wobei jeder Rezeptor auf einen speziellen Reiz ausgelegt ist. Pressorezeptoren sind druckempfindlich, Photorezeptoren sind lichtempfindlich und Thermorezeptoren sind temperaturempfindlich. Ebenso reagieren einige Rezeptoren auf chemische Einflüsse wie beispielsweise pH-Wert-Änderungen und andere auf Schmerzen und verschiedenste Signale.
Drei Formen von Rezeptoren lassen sich nach anatomischen, funktionellen und biochemischen Faktoren unterscheiden:
Membranrezeptoren befinden sich an der Oberfläche von Biomembranen und bestehen aus Proteinen, an die Moleküle nach dem Schlüssel-Schloss Prinzip andocken. Sie dienen der Signalübertragung und werden überwiegend nach spezifischen Liganden wie Hormonen, Neurotransmittern und Arzneimittelwirkstoffen benannt.
Intrazellulare Rezeptoren haben eine Signal umwandelnde Struktur innerhalb von Zellen und binden Stoffe, meist Enzyme, die in der Lage sind die Zellmembran zu passieren.
Sinneszellen bilden als sensorische Rezeptoren das erste Glied unserer Sinne. Sobald das Reizpotential übertreten wird, werden verschiedene Aktionspotentiale generiert.
Alle Rezeptoren werden bei Reizung depolarisiert, mit Ausnahme der Photorezeptoren, die bei Erregung hyperpolarisiert werden.
Da Rezeptoren den Reiz so umwandeln, dass es an das Zentrale Nervensystem weitergegeben werden kann, sind sie spezifisch für die Sinnesempfindungen.
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