Fitness und Sport

Statisches Krafttraining

Ziel des Krafttrainings ist es, die Muskelmasse auszubauen – dabei kann es um einen Längen- oder um einen Querschnittszuwachs der Muskulatur gehen. Dazu stehen im Kraftraum jede Menge unterschiedlicher Geräte zur Verfügung, so zum Beispiel Hanteln, Kraftmaschinen und Beinpressen.

Auch das eigene Körpergewicht kann übrigens zum Krafttraining verwendet werden, zum Beispiel an der Sprossenwand oder bei Klimmzügen. Für die Gesundheit nicht nur von Sportlern ist Krafttraining von enormer Wichtigkeit: Durch den Aufbau von Muskelmasse wird der Bewegungsapparat belastbarer gemacht und somit leistungsfähiger, Knochen, Sehnen und Bänder werden stabilisiert und das Verletzungsrisiko verringert sich.

Wie beim Dehnen kann man auch beim Krafttraining zwei Varianten unterscheiden: die dynamische und die statische. In beiden Fällen wird die Muskulatur angespannt, um ein Gewicht zu stemmen oder einen Widerstand zu bewältigen, aber während beim dynamischen Krafttraining die Bewegung immer wieder erfolgt (z.B. Beinpresse), wird beim statischen Krafttraining die Anspannung gehalten, indem man zum Beispiel das Gewicht über einen gewissen Zeitraum gestemmt hält.

Das dynamische Krafttraining hat zur Folge, dass sich die Muskellänge ändert – dies ist wichtig sowohl für die Schnellkraft als auch für die Kraftausdauer und deswegen für die meisten Sportarten ergiebiger als das statische Krafttraining. Denn dieses gewährleistet zwar einen schnellen Muskelaufbau, sprich: der Querschnitt der Muskulatur nimmt zu, aber die intermuskuläre Koordination wird dabei gar nicht gefördert.

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