Fitness und Sport

Stress

Im Allgemeinen gilt der Ausdruck Stress heutzutage als ein Symbol für Belastung und Zeitdruck. Stress definiert man als einen Versuch des Körpers sich auf die verschiedensten Arten der Belastung, die Körper und Seele treffen können, einzustellen. Es wurde wissenschaftlich bewiesen, dass wenn Menschen in bestimmten Situationen in Druck geraten so genannte Stresshormone ausgeschüttet werden: Adrenalin, das innerhalb von Sekunden aktiv wird und das längerfristige Cortisol, das für die chronischen Stresserkrankungen verantwortlich ist.

Bei andauernden Belastungen bleibt die Cortisolausschüttung ständig auf einem zu hohen Niveau. Stress ist aber eine ganz eigene individuelle Reaktion auf Empfindungen jedes Einzelnen, denn was für den einen Stress bedeutet, kann für den Anderen ein Ansporn sein um überhaupt voran zu kommen. Oft gibt uns Stress sogar ein gutes Gefühl und beflügelt uns zu höheren Leistungen. An und für sich ist Stress nichts Schlechtes, ein Problem entsteht durch Stress erst, wenn dieser Zustand über einen längeren Zeitraum anhält und das körperliche Befinden deutlich darunter leidet.

Bei andauerndem Druck und Belastung fängt der Körper zu reagieren an. Die häufigsten und typischsten Erscheinungen bei Stress sind Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Genickschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafschwierigkeiten oder Sodbrennen. Jedoch gibt es eine Menge weiterer Symptome, die man mit Stress in Verbindung bringen kann, nämlich Ausschläge, Juckreiz, Allergien, trockener Mund, Konzentrationsschwierigkeiten, Blähungen, Durchfälle, Verdauungsprobleme, nervöse Zuckungen, Alpträume, Halluzinationen, Weinkrämpfe, Schuldgefühle, Angstempfindungen, Fresssucht, Appetitlosigkeit, sexuelle Schwierigkeiten, Depressionen, Isolation, vermehrter Alkohol- und Nikotingenuss und so weiter.

Leider bleiben die Gründe für solche Symptome häufig unerkannt und dadurch werden sie ignoriert, was zu größeren körperlichen und seelischen Schaden führen kann. Die genannten Reaktionen auf Stress können sich durchaus in schwere Krankheiten verwandeln. Sicher ist, dass wir unser Leben nicht einfach so von einen Tag zum anderen umstellen und verändern können, allerdings kann sich jeder Mensch seinen passenden Weg aussuchen, um etwas Sinnvolles für sein Wohlbefinden zu tun.

Der erste Schritt ist die Wahrnehmung der Situation, in welcher man sich befindet. Wenn man die Symptome erkennt und deutlich wahr nimmt erweckt sich auch schon der Wunsch nach Abhilfe. Durch ausgiebige Gespräche mit objektiven Personen oder mit denen, von welchen unsere Stresssituation abhängt, kann man eventuell schwierige ungelöste Probleme aufhellen und weitere Denkansätze zur Bewältigung der Situation erwarten.

Die Arbeit fordert und belastet oft stark, aber es bieten sich Möglichkeiten, die Zeit besser einzuteilen und sich z.B. durch Zeitmanagement Abhilfe zu verschaffen. Weitere Lösungen wären, seine Freizeit sinnvoll auszunützen, an der frischen Luft Sport zu treiben, oder Kurse zu besuchen, die Entspannungen für Körper und Geist versprechen. Man kann auch alleine Entspannungsübungen oder Atemtherapie machen, um seine Kraftreserven wieder aufzupumpen. Es ist auch sehr hilfreich zu lernen Nein zu sagen, denn das zeugt von Respekt sich Selbst gegenüber.

Viele verkennen den Ernst der Lage und bekämpfen deutliche Stresserscheinungen mit kurzfristigen Helfern wie Medikamenten, Alkohol oder Drogen. Dadurch entstehen möglicherweise kurzfristige Entspannungen, die jedoch oftmals ungewollte Kreisläufe hervorrufen und den trügerischen Eindruck erwecken eine Lösung gefunden zu haben. Stress kann auf diese Art aber nicht behoben, sondern nur verschoben werden.

Man sollte es nicht bis zur einer möglichen Krankheit als Folge von Belastungen und Stresssituationen kommen lassen, wer schon früher aktiv wird, schützt sich und seine Gesundheit. Dazu gehören auch eine gesunde Ernährung und Bewegung.

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