Fitness und Sport
Warm-up
Jeder Sportler, egal ob Profi oder Amateur, sollte das Training und den Wettkampf mit einem Warm-up beginnen. Nach dem Sport ist ein Auslaufen, sozusagen als Cool-down, genauso wichtig. Das Warm-up ist wichtig, um den Sportler in die richtige körperliche und seelische Gemütslage zu bringen und ihn ideal auf sein Training oder seinen Wettkampf vorzubereiten.
Die Dauer des Warm-ups sollte zwischen 10 und 20 Minuten liegen. Das Warm-up soll die Temperatur des Körpers anheben, darf den Sportler jedoch nicht müde machen. Die Zeitspanne zwischen Warm-up und Training/Wettkampf darf nicht länger als 20 Minuten sein. Das eigentliche Ziel eines Warm-ups ist die Steigerung der eigenen Leistung und die Verminderung des Verletzungsrisikos.
Es gibt unterschiedliche Arten des Warm-ups:
Allgemeines Warm-up
Dieses Warm-up dient dazu, zunächst den gesamten Körper aufzuwärmen ohne auf die individuellen Bedürfnisse der Sportart einzugehen. Die Bewegungen während des Warm-ups (langsames Laufen, Bewegungsspiele und Gymnastik) dürfen nicht ermüden und haben die Aufgabe, die Muskeln und den Herzkreislauf, sowie die Psyche auf die bevorstehenden Belastungen vorzubereiten.
Spezifisches Warm-up
In dieser Phase des Aufwärmens wird der Körper auf die individuellen Bewegungsabläufe der Sportart eingestimmt. Nun müssen nicht mehr alle Muskeln aufgewärmt werden, sondern die Muskeln, die besonders für die jeweilige Sportart gebraucht werden. Auch das Nervensystem wird auf die speziellen Bewegungen eingestellt. Die Mittel dieses Warm-ups sind Dehn- und Kräftigungsübungen.
Neben den zwei Formen des aktiven Warm-ups gibt es auch ein passives Warm-up. Hierbei handelt es sich um Massagen, Einsalbungen oder spezielle Bäder, die zur Entspannung des Körpers, vor allem der Muskulatur, dienen, aber auch für eine Temperatursteigung sorgen. Das passive Warm-up ist aber nur ein Zusatz zu dem aktiven Aufwärmen und kann dieses nicht ersetzen.
Schließlich ist bei einigen Sportarten ein mentales Warm-up von großer Bedeutung. In dem sich der Sportler noch einmal alle Bewegungen vorstellt und den Ablauf gedanklich abgeht, kann er sich innerlich auf den Wettkampf einstellen. Eine wichtige Rolle spielt das mentale Warm-up bei Sportarten, die eine bestimmte Bewegungsreihenfolge voraussetzen, wie es beispielsweise bei einer Kür beim Turnen der Fall ist.
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Fitness Lexikon W:
