Fitness und Sport
Zyklische und azyklische Schnelligkeit (Schnelligkeit)
Schnelligkeit ist bei vielen Wettkampfsportarten unumgänglich. Als zyklische Schnelligkeit bezeichnet man dabei die Fähigkeit, eine ganze Folge von Bewegungen mit möglichst hoher Geschwindigkeit durchzuführen. Zyklische Schnelligkeit zählt also zum Beispiel beim Laufen, Schwimmen und Rad fahren.
Die azyklische Schnelligkeit ist dagegen bei Einzelbewegungen, also bei einem Sprung oder beim Schlag mit einem Tennisschläger, von Bedeutung.
Zyklische Schnelligkeit kann nur aufgebaut und ausgeschöpft werden, wenn verschiedene Faktoren mechanischer, geistiger und biologischer Art zusammen arbeiten; wobei azyklische Schnelligkeit allein nicht in Abfolge einer zyklischen Reaktion ein vornehmlich motorischer Akt sein kann, der auf dem Wirken von Beuger und Strecker beruht. Meist jedoch wird eine azyklische Bewegung mit einem zyklischen Bewegungsablauf kombiniert, wie beim Stabhochsprung, Speer-Weitwurf etc. und stellt so eine enorme Koordinationsherausforderung für den Sportler dar.
Dabei gilt: Je mehr der Sportler das Abfallen der Geschwindigkeit nach Erreichen seiner maximalen zyklischen Schnelligkeit verhindern kann bzw. je öfter er wiederholt seine maximale azyklische Schnelligkeit erreichen kann, desto mehr Schnelligkeitsausdauer hat er.
Zyklische und azyklische Schnelligkeit und Ausdauer können natürlich gesteigert werden. Zu beachten ist dabei, dass dies nur etappenweise und über einen langen Zeitraum intensiven Ausdauer- und Krafttrainings möglich ist. Der Sportler muss dabei darauf achten, an seine Belastungsgrenzen zu gehen, ohne sich vollkommen auszupowern. Zyklische und azyklische Schnelligkeit können nur dann zunehmen, wenn sich Ruhe- und Aktivitätsphasen sinnvoll abwechseln und die Muskulatur vor jeder Trainingseinheit gut aufgewärmt ist.
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