Fitness und Sport
Arme
Starke Arme machen nicht nur den Mann männlich, auch bei Frauen wirken sportlich konturierte Muskeln anziehend, wie wir spätestens seit Madonna wissen. Abseits der oberflächlichen, optischen Seite hat eine gut funktionierende Armmuskulatur natürlich auch allerhand praktische Vorteile: Bei fast jeder Sportart können wir mit einer gut trainierten Armmuskulatur das Sportgerät (sei es der Tennisschläger oder der Fahrradlenker) deutlich gezielter führen und entlasten zudem in vielen Fällen andere Muskel- und Gelenkgruppen: So entlastet gezielter Stock-Einsatz beim Nordic-Walking die Kniegelenke, der berüchtigte Tennisarm kann vermieden werden und der Basketball kann sicherer in den Korb befördert werden.
Überlegtes und dosiertes Training ist Voraussetzung für wohl proportionierte Arme. Ein Irrtum soll gleich vorweg ausgeräumt werden. So oft er auch erwähnt und bei professionellen Bodybuildern bewundert wird: Der Bizeps bildet nicht den Hauptmuskel des Oberarms. Er ist eher das Sahnehäubchen auf einem wohl trainierten Arm. Mehr Muskelmasse hat der dreiköpfige Muskel auf der Rückseite, der Trizeps.
Diese Erkenntnis beschert uns gleich zwei Vorteile: Der Trizeps ist leichter trainierbar und nimmt auch schneller an Masse zu die Arme wirken dann voluminöser. Zudem hat dieser Muskel einen größeren Einsatzbereich: Man denke an all die Liegestütz-ähnlichen Bewegungen bei verschiedensten Sportarten, das Tragen von schweren Einkaufstüten und dergleichen mehr.
So sehr uns auch die Popeye-Proportionen abschrecken, ganz sinnlos sind wuchtige Unterarme nicht. Im Gegenteil: Gerade die Unterarme bilden bei den meisten Fitness-Sportlern den Schwachpunkt der Armmuskulatur. Bei den ersten gezielten Bizeps- und Trizeps-Übungen wird man zuerst deshalb aufgeben müssen, weil die Unterarmmuskulatur ermüdet ist. Mit ein paar gezielten Übungen lässt sich das Problem schnell beheben. Außerdem werden bei einem ausgeglichenen Oberarmtraining die unteren Armpartien automatisch stärker.
