Fitness und Sport
Beine
Eine der am häufigsten vernachlässigten Muskelgruppen sind die Beine, obwohl diese im Alltag ständig, meist einseitig, belastet werden. Eine Folge davon sind oft Gelenkschmerzen, etwa in den Knien. Damit Ihnen das nicht passiert finden Sie hier einige der wirkungsvollsten Übungen für das Trainieren der Beine.
Die Beinmuskulatur besteht aus mehreren großen Muskelgruppen, die vor allem im Oberschenkelbereich besonders prominent sind. Die zwei kleineren davon sind die so genannten Abduktoren und Adduktoren, die direkt am Becken liegen und als Antagonisten wirken. Das bedeutet, dass während die Abduktoren dafür verantwortlich sind, dass wir unsere Beine nach außen abspreizen können, die Adduktoren ein Zusammenziehen der Oberschenkel zur Körpermitte hin ermöglichen.
Die zwei größten Oberschenkelmuskel sind der vierköpfige Oberschenkelmuskel (Quadrizeps femoris) an der Vorderseite und der Beinbeuger (biceps femoris) an der Rückseite des Oberschenkelknochens. Ersterer ist für ein Beugen des Beines in der Hüfte sowie für ein Strecken im Kniegelenk verantwortlich, während der Bein- oder Schenkelbeuger genannte Muskel die Streckung in der Hüfte und die Beugung im Kniegelenk ermöglicht.
Die wichtigste Muskelgruppe im Unterschenkel sind die aus zwei Muskeln bestehenden Waden, mit deren Hilfe wir das Fußgelenk strecken können und die vor allem für das Gleichgewichthalten und Laufen besonders wichtig sind.
Ein gezieltes Training der Beine hat mehrere Vorteile. Da die Beinmuskulatur einen Großteil der gesamten Muskulatur ausmacht, fördert ein Training die Durchblutung in besonders hohem Ausmaß, was zu einer gesteigerten Fettverbrennung führt und daher vor allem für Personen, die Abnehmen möchten, interessant ist. Durch den Aufbau von mehr Muskelmasse in den Beinen wird auch in Zeiten, in denen gerade nicht trainiert wird, die Fettverbrennung gesteigert, da Muskeln rund um die Uhr viel Energie verbrauchen. Darüber hinaus ist ein Beintraining vor allem für Männer, die Muskelmasse aufbauen wollen, wichtig und sorgt für ein ausgeglichenes Erscheinungsbild zwischen Ober- und Unterkörper.
