Fitness und Sport

Butterfly

Die Butterfly-Maschine beansprucht eine Vielzahl von Oberkörper-Muskeln. Ausgehend von der oberen Brustmuskulatur (pectoralis major) müssen auch die Oberarm- und Rückenmuskeln zuarbeiten, damit die Arme schmetterlingsgleich auch schwere Gewichte bewegen können.

Gerade weil die Übung an der Butterfly-Maschine so komplex ist, wird sie häufig als Warm-Up eingesetzt, bevor es dann ans ernsthafte Training für die einzelnen Muskelgruppen in der Brust geht (z.B. durch Bankdrücken).

Ernsthaft bis zur Ermüdung trainieren sollte man an der Butterfly-Maschine ohnehin nur dann, wenn man sie beherrscht. Denn als Anfänger muss man sich zunächst einmal an die Zwangshaltung gewöhnen, die einem diese Maschine aufzwingt: Arme weit auseinander, Handflächen senkrecht.

Wer die Butterfly-Maschine nicht gut justiert, bevor er auf ihr Platz nimmt, kann sich leicht Zerrungen zuziehen. Die gepolsterten Griffe sollten so eingestellt sein, dass die Arme (von der Seite betrachtet) eine Linie mit den Schultern bilden. Die Arme sollten sich nicht weiter nach hinten bewegen, sonst können Schulter und Brust überdehnt werden. Am Anfang sollte ein maßvolles Gewicht aufgelegt werden, denn durch die (wahrscheinlich) ungewohnte Belastung des Brustmuskels kommt es sonst schnell zu einem unangenehmen Muskelkater.

Auch wenn das Butterfly-Gerät auf den ersten Blick ein wenig martialisch anmutet, sollten sich Frauen von der Butterfly-Maschine nicht abschrecken lassen. Der Vorteil, vor allem fürs weibliche Geschlecht: Die Kraft, die man aufbringen müssen, ist meist sehr fein einstellbar und beginnt auf niedrigem Level. Zudem ist die Bewegung gut geeignet, das Dekolleté zu heben. Männer nehmen die Maschine als Warm-Up für weiteres Arm- und Brusttraining. Bankdrücken ist die beste Übung, um Muskel- und Kraftzuwachs im Brustbereich zu erreichen.