Fitness und Sport

Dipmaschine

Die Dipmaschine ist ein Allroundtalent, denn sie bietet eine sehr breite Übungsvielfalt. Dips sind zunächst einmal eine ideale Übung, um den Trizeps zu trainieren: Wie auf einem Barren stützt sich das ganze Gewicht des Oberkörpers allein auf die gestreckten Arme. Senkt man sich ab, gerät der Trizeps in Beugung. Bei der Aufwärtsbewegung leisten der Oberarmstrecker (also der Trizeps) und auch die Brustmuskulatur (pectoralis) sowie die Schultern Arbeit. Dips sind also eine ideale Übung, um einen kompakten Oberkörper zu erhalten.

Die Dipmaschine ermöglicht diese Übung auch diejenigen, die zunächst nicht aus eigener Kraft mit ihrem kompletten Eigengewicht trainieren können. Sie unterstützt den Sportler von unten: Die Knie ruhen auf einer Plattform, die den Körper mit einem einstellbaren Gegengewicht nach oben hievt.

An der Dipmaschine hat man in vielen Fällen mehr Griffvariationen zur Verfügung als nur die hüftbreite Barrenhaltung. Meist lassen sich an ihr auch Klimmzüge in allen Griffpositionen durchführen – unterstützt mit beliebiger Kraft von unten. Eine Dipmaschine ist also oft gleichzeitig eine Klimmzugmaschine.

Wichtig beim Training an der Dipmaschine: Hier gelten umgekehrte Regeln, was die Einstellung der Gewichte betrifft. Je mehr Gewicht eingestellt wird, mit umso weniger Eigengewicht muss man trainieren, das heißt, umso leichter wird die Übungsausführung. Je weniger Gewicht eingestellt ist, mit umso mehr Eigengewicht muss trainiert werden. Am schwersten sind die Dips, wenn komplett auf das Gegengewicht verzichtet wird und nur noch mit Eigengewicht trainiert wird. Als Steigerung dazu hängen sich gut Trainierte Bodybuilder oft noch einen Gewichtgürtel um, um das Eigengewicht zu steigern.

Aber auch beim Training an der Dipmaschine gilt: Anfangs die Übung besser mit weniger Gewicht durchführen und dabei besonders auf die richtige Ausführung achten, damit der gewünschte Trainingseffekt eintritt und keine Verletzungen durch Überbelastung auftreten.