Fitness und Sport
Aqua-Jogging
Aquajogging ähnelt technisch dem normalen Laufen stark. Beim Joggen im tiefen Wasser berühren die Füße den Boden nicht, ansonsten ist die Bewegung mit dem Joggen an Land identisch. Durch die Bewegung im Wasser werden Gelenke, Sehnen und Bänder geschont. Aquajogging ist deshalb vor allem nach Verletzungen oder bei Übergewicht ideal. Fast ohne Verletzungsrisiko kann durch den natürlichen Widerstand des Wassers gesund und effektiv trainiert werden, wobei auch die Intensität variiert werden kann. Aquajogging ersetzt das Laufen an Land nicht, aber es ist eine sinnvolle und wirksame Ergänzung.
Je nach Variante reicht das Wasser beim Aquajogging nur knapp bis zur Hüfte oder ist richtig tief. Anfänger beginnen im flachen Wasser, so dass der Kontakt zum Boden erhalten ist, aber der Aufprall durch den Wasserauftrieb fehlt. Der Bewegungsablauf erfolgt wie an Land nur geht durch den Wasserwiderstand alles viel langsamer.
Für das tiefe Wasser braucht man eine Aquaweste oder einen Aquagürtel, der bei allen großen Sportherstellern verkauft wird bzw. in Kursen zum Aquajogging auch verliehen wird, und so viel Auftrieb erzeugt, dass der Kopf immer über Wasser bleibt. Deshalb ist Aquajogging im tiefen Wasser auch für Nichtschwimmer geeignet. Auch Kurse, in denen man die richtige Technik erlernen kann, werden immer öfter angeboten. Wichtig ist, dass eine leichte Vorlage gehalten wird und der Körper aufrecht bleibt. Das Knie sollte so weit gehoben werden, dass das Kniegelenk etwas unter 90 Grad gebeugt wird. Die Arme hält man wie beim Laufen an Land, keinesfalls darf man damit paddeln. Durch das Heben der Knie bis zur Brust oder der Fersen bis zum Po oder der Fortbewegung mit völlig durchgestreckten Beinen kann man die Joggingrunden variieren.
Auch beim Laufen im Wasser sollte man sich mit drei bis fünf Minuten ruhigem Aquajogging aufwärmen. Entscheidend beim Training ist die Zeit, also die Dauer der Belastung, da eine Strecke nicht wirklich gemessen werden kann.
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