Fitness und Sport
Bodybuilding
Im Zentrum der Sportart Bodybuilding steht das gezielte Formen von Muskeln durch spezielle Muskelübungen. Dabei sollen einzelne Muskelpartien herausgearbeitet werden und der Körperfettanteil so gering als möglich gehalten werden.
Bodybuilding wird sowohl von Männern als auch von Frauen betrieben, wobei der männliche Anteil der Sportler deutlich überwiegt. Prinzipiell bietet Bodybuilding jedem Sportler die Möglichkeit, innerhalb seiner Vorstellungen und Trainingsziele sein individuelles Training zu absolvieren.
Je nach Schönheitsideal und Zielvorstellungen kann man mit Bodybuilding Kraftausdauer, reines Krafttraining, Muskelaufbau oder Schnellkraft trainieren.
Dabei wird in erster Linie mit Gewichten und Geräten trainiert. Wer auf Wettkämpfe trainiert, wird auf vier verschiedene Merkmale hin bewertet:
Muskulosität: Masse, Dichte sowie Härte und Teilung der Muskeln werden bewertet. Dabei sollen so viele Muskelgruppen wie möglich voneinander abgegrenzt und Details sichtbar gemacht werden.
Symmetrie: Hier wird die ausgewogene Entwicklung der Körperteile begutachtet.
Vaskulösität: Damit bezeichnet man die Sichtbarkeit der Venen. Je mehr von ihnen und je besser diese zu erkennen sind, desto geringer ist der Körperfettanteil, was wiederum einem der Ziele des Bodybuildings entspricht.
Präsentation: Auch die Art und Weise, wie der der Athlet oder die Athletin ihren Körper präsentieren, werden bewertet.
Der Wettkampf wird in drei Runden durchlaufen, zu denen das Line-up, bei dem man in halb entspannter Körperhaltung in einer Reihe nebeneinander steht, die Pflichtposen, bei denen die Athleten miteinander verglichen werden können und die Posing-Kür gehören.
Bodybuilding ist grundsätzlich eine verletzungsarme Sportart, gerät aber durch seine Dopingfälle, die zum Teil zum Tode führen, immer wieder in den Schlagzeilen. Inzwischen werden bei Amateurwettkämpfen Dopingkontrollen durchgeführt, auf Profiwettkämpfen testet man die Sportler jedoch nur noch auf riskante Substanzen.
Ein weiteres Problem beim Bodybuilding ist, dass auf Dauer übermäßiges Training nur mancher Muskelgruppen zu Haltungsschäden führen kann. Bei psychisch labilen Menschen unterstützt Bodybuilding narzisstische Krankheiten wie den Adoniskomplex, also der zwanghaften Neigung, seinen Körper nach Idealvorstellungen zu modellieren Bodybuilding ist in solchen Fällen oft mit Medikamentenmissbrauch und Essstörungen verbunden.
Im Laufe der Jahre haben sich viele Bodybuildingstudios zu normalen Fitnessstudios entwickelt, die neben dem Training an Gewichten und Geräten auch viele andere Sportarten wie Aerobic oder Spinning anbieten. Den schlechten Ruf der Bodybuildingstudios haben die modernen Fitnessstudios verdrängt. Gut ausgebildetes professionelles Personal sorgt für eine steigende Qualität der Studios. Ebenso wird immer mehr in Ausstattung und Größe investiert. Wer sich also heute für Bodybuilding interessiert, wird mit Sicherheit ein geeignetes Fitnessstudio finden.
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