Fitness und Sport

Kraftsport

Unter dem Begriff des Kraftsportes werden Sportarten subsumiert, deren Ausübung in besonderem Maße Körperkraft erfordert und wo die Entwicklung und der Aufbau von Muskeln im Vordergrund stehen. Erreicht wird dieser Muskelaufbau bzw. Kraftzuwachs durch regelmäßiges Krafttraining mit Hilfe von Hanteln und Fitnessgeräten.

Vorteile des Kraftsportes werden neben der allgemein erhöhten Widerstandsfähigkeit durch gestärkte Muskelfasern und der größeren Kraft vor allem in besserer Körperkontrolle und Koordination gesehen.

Zu achten ist beim Kraftsport allerdings darauf, nicht zu viel, und vor allem nicht falsch zu trainieren, da sonst Schäden der Gelenke und Bänder zu befürchten sind. Auch die Ernährung spielt beim Kraftsport eine große Rolle und ist wichtiger Bestandteil des Trainingsplanes im Fitnessclub. Das für den Muskelaufbau notwendige Eiweiß sollte nicht in übermäßiger Menge eingenommen werden, da dies zu Arterienverkalkung und in der Folge zu erhöhtem Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko führen kann.

Als typischer Kraftsport gelten Gewichtheben, der Dreikampf oder auch diverse Stoß- und Wurfdisziplinen wie Hammer- und Gewichtwerfen oder Steinstoßen. Aber auch die höchst kraftintensive Yogaform Asanas oder weitum bekannte Volkssportarten wie Arm- oder Bankdrücken und Fingerhakeln finden sich in der Gruppe des Kraftsports wieder. Bodybuilding ist kein Kraftsport im engsten Sinne, da das hauptsächliche Ziel hier der Muskelaufbau und die optimale Ausformung des Körpers ist und ein Kraftzuwachs eher als Nebeneffekt betrachtet wird.

Begonnen wird im Kraftsport mit weniger kraftintensivem Fitnesstraining im Fitnessstudio, das die ersten drei bis sechs Monate durchgeführt werden sollte. Erst dann, wenn der Körper an die neuen Muskelreize und Bewegungsabläufe gewöhnt wurde, kann mit härterem Gewichttraining begonnen werden. Wie in allen Sportarten ist auch beim Kraftsport die Regelmäßigkeit unumgängliche Voraussetzung für einen Trainingserfolg.