Fitness und Sport
row-k
Die klassischen Fahrräder mit Tretkurbel sind nur eine Variante unter den Fahrrädern im erweiterten Sinn des Wortes als Fortbewegungsvehikel mit Rädern, die von der Körperkraft des Benutzers angetrieben werden. Heute gibt es zahlreiche Variationen, wie etwa die Liegefahrräder. Die meisten Fahrräder werden von der Beinmuskulatur angetrieben und mit den Armen und Händen gesteuert.
Daneben existieren ursprünglich für den Behindertensport konstruierte Hand-Bikes, die per Handkurbel angetrieben werden und so genannte Rowing-Bikes, bei denen rudertypische Bewegungen ausgeführt werden müssen. Bei allen diesen Fahrrädern werden jedoch nur bestimmte Muskelgruppen beansprucht. Für ein Ganzkörpertraining sind die Vehikel hingegen nicht geeignet.
Ein zwar nicht schwäbischer, aber zumindest deutscher Tüftler mit Namen Björn Köhler hat deshalb das row-k als ein Gefährt entwickelt, das in etwa eine Mischung aus Handbike, Liegefahrrad und Rowing-Bike darstellt. Ziel bei der Entwicklung des row-k war ein Fahrrad zu schaffen, das möglichst vielseitig angetrieben werden kann und mit dem folglich sehr unterschiedliche Muskelgruppen trainiert werden können.
Der Fahrer eines row-k kann zum Beispiel nur mit dem Oberkörper arbeiten oder aber Oberkörper und Armeinsatz weglassen und das Gefährt nur mit den Beinen antreiben. Ferner kann man sich mit dem row-k anhand des Ausführens von Bizeps-Curls oder Überzügen fortbewegen. Aufgrund der ausgeklügelten Konstruktion des Fahrrads ist es egal, ob der Trainierende die Kraft in der Beuge-, oder der Streckphase des Muskels ausübt. Auf einem row-k kann man sich daher sehr abwechslungsreiche Ausdauer- und Kraftausdauerprogramme zusammenstellen.
Jeder Trainierende kann, ohne das Gefährt speziell einstellen oder anpassen zu müssen, alle wichtigen Cardio- und/oder Bodybuilding-Übungen auf der Maschine ausführen. Ferner kann mit dem row-k sowohl aerob auf Ausdauer oder gute Figur als auch anaerob auf Muskelzuwachs trainiert werden. Das row-k verfügt über eine 7-Gang-Nabenschaltung und Trommelbremsen. Mit dem Spezialfahrrad wird in der Regel eine Geschwindigkeit von 15-20 km/h erreicht, der Erfinder selbst hat eine Spitzengeschwindigkeit von 36 km/h gemessen. Ein row-k kann beim Hersteller in Raten erworben werden, die monatlich etwa dem Beitrag in einem guten Fitnessstudio oder -club entsprechen. Das Gerät ist, da es noch nicht in Serie hergestellt wird, allerdings nicht gerade billig.
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