Fitness und Sport

Spinning

Spinning bezeichnet eine spezielle Form des Indoorcyclings, wobei auf eigens konzipierten Fahrrädern meist in der Gruppe und mit Musik trainiert wird. Als Non-Impact-Sportart gewährleistet Spinning größtmögliche Schonung des aktiven und passiven Bewegungsapparates, da keinerlei Stoß, Schlag oder sonstige heftige Einwirkungen den Körper belasten.

Eine übliche Spinning-Einheit im Fitness-Club beginnt mit dem Warm-up, also dem lockeren Einfahren am Fahrrad. Nach der eigentlichen Trainingseinheit folgt der Cool-down, das Ausfahren, und schließlich ein kleines Stretching-Programm. Eine Spinning-Einheit dauert normalerweise eine Stunde.

Grob lassen sich vier Grundtechniken des Spinning unterscheiden, die in den angebotenen Kursen durchlaufen werden: Begonnen wird mit dem Fahren im Sitzen, wobei die Händen locker auf der Lenkstange aufgelegt werden. Indem sich die Hände fester um die Lenkstange schließen, werden die Muskeln der Oberarme und Schultern stärker beansprucht, was den Trainingseffekt des Spinnings auf den Oberkörper ausdehnt. Schließlich wird abwechselnd im Stehen und Sitzen gefahren, wobei der Rhythmus der Musik die Trittfrequenz bestimmt. Da die verwendeten Spinningräder die Möglichkeit bieten, den Widerstand stufenlos und speziell auf die Bedürfnisse des Einzelnen einzustellen, ist Spinning auch für Anfänger und wenig Trainierte geeignet. Grundsätzlich sollte Spinning als herzfrequenzgesteuertes Training betrieben werden und stets unter der Anleitung eines ausgebildeten Kursleiters erfolgen.

Spinning-Kurse für alle Stufen von Anfängern über Fortgeschrittene bis hin zu Profis werden inzwischen in vielen Fitnessstudios angeboten.