Fitness und Sport

Triathlon

Triathlon bezeichnet eine Ausdauersportart, die sich aus den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen zusammensetzt. Erfunden wurde der Triathlon 1920 in Frankreich, doch nach ungefähr 15 Jahren regelmäßig stattfindender Wettkämpfe geriet er in Vergessenheit, bis er Mitte der 70er Jahre wieder entdeckt wurde.

1978 fand der erste Ironman auf Hawaii statt, den es auch heute noch gibt und der als einer der härtesten Triathlon-Wettbewerbe der Welt gilt. Beginnend Mitte der 80er Jahre im Zuge des allgemein aufkommenden Fitnesstrends hat sich der Triathlon mittlerweile als Breitensport etabliert. Gründe für die wachsende Beliebtheit dieser Sportart sind ihr Abwechslungsreichtum, ein umfassender Trainingseffekt für den gesamten Körper und die Tatsache, dass die Disziplinen des Triathlons überall ausgeübt und trainiert werden können.

Die Herausforderung liegt beim Triathlon, neben der Länge vieler Wettbewerbsstrecken, vor allem im unmittelbaren Aufeinanderfolgen dreier unterschiedlicher Disziplinen. Besonders der Wechsel vom Radfahren auf die Laufstrecke bereitet vielen Sportlern oftmals Schwierigkeiten, da wiederum die bereits stark beanspruchten Beinmuskeln zum Einsatz kommen. Ein Triathlon stellt also noch höhere Anforderungen an den Sportler als ein Marathon und macht ein kontinuierliches, diszipliniertes Training in allen drei Bereichen unumgänglich.

Wie in vielen anderen Breitensportarten werden auch im Triathlon unterschiedliche Wettkampfdistanzen angeboten: Zwischen der so genannten Volksdistanz für Amateure – Schwimmen 0,75 km, Radfahren 20 km und Laufen 5 km – und den enormen Leistungen, die bei einer Teilnahme an einem Ironman gefordert sind – 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen – liegen Welten.

Wie beliebt der Triathlon mittlerweile in unseren Breiten ist, beweist auch die mit 25.000 sehr hohe Zahl organisierter Vereinsmitglieder. Der vermeintliche Extremsport wird in Deutschland von über 200.000 Menschen regelmäßig ausgeübt.