Schönheit und Beauty
Das optimale Gewicht
Grundsätzlich gilt: Wer sich wohl fühlt, hat das richtige Gewicht. Doch mit dem Wohlfühlen ist das so eine Sache. Wenn die Waage mal wieder ein paar Kilos zu viel anzeigt, oder die Lieblings-Jeans nicht mehr passt, kommt man schon ins Grübeln, ob nicht vielleicht eine Diät angebracht wäre.
Es gibt ein paar Formeln, mit denen man sein Optimalgewicht, gemessen an der Körpergröße, errechnen kann. Lange Zeit galt der so genannte Broca-Index als Messlatte: Die Körpergröße in Zentimetern minus 100, minus zehn Prozent galt bei Männern als Ideal-, bei Frauen als Normalgewicht.
Dann wurde, um das Ganze zu spezifizieren, der Body-Mass-Index (BMI) eingeführt. Dabei teilt man sein Körpergewicht durch die Körpergröße zum Quadrat. Liegt der Wert, der dabei herauskommt, unter 20 oder über 25, hat man nicht sein optimales Gewicht. Viele Rechner dazu gibt es im Internet.
Gerade bei Frauen kann es vorkommen, dass beide Formeln ein ideales Gewicht ergeben, die Figur aber trotzdem nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Dann kann es sein, dass der Körperfettanteil zu hoch ist. Abnehmen hilft dann gar nichts, sondern nur Muskelaufbau, also Sport, um das optimale Gewicht zu erreichen.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Ursache für ein optimales Gewicht in einer gesunden Lebensweise und einer gesunden Ernährung liegt. Hört sich unspektakulär an, ist es eigentlich auch, denn mit der Befolgung von ein paar Grundregeln lässt sich, sofern keine Erkrankung oder Störung vorliegt, das optimale Gewicht relativ leicht erreichen und halten. Ein bisschen Disziplin braucht es aber schon.
Gesunde Lebensweise:
Dazu gehört, dass man ausreichend schläft und sich vom Alltag regelmäßig mit Ruhephasen und Sport erholt. Wie oft und wann genau man welchen Sport macht, ist neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nach eigentlich unerheblich. Versuchspersonen, die regelmäßig in der Woche abends Sport machten, hatten genau so gute Blutfettwerte wie Personen, die nur am Wochenende, aber dafür etwas länger Sport trieben.
Ein gesundes Mittelmaß zu finden, das den eigenen Ansprüchen genügt, aber nicht zu sehr erschöpft, ist auch schon das ganze Geheimnis für ein Training, das das optimale Gewicht fördert.
Gesunde Ernährung:
Ein ganz wichtiger Punkt. Eigentlich klar, dass man mit Cola, Hamburgern und Co. auf Dauer weder glücklich noch gesund noch normal- oder gar idealgewichtig werden kann. Und doch lässt man sich immer wieder zu kleinen Sünden hinreißen. Auch nicht schlimm, wenn man dafür im Alltag auf eine gesunde, ausgewogene, vielseitige und vor allem frische Ernährung achtet. Das heißt, Lebensmittel dürfen nicht zu hoch verarbeitet sein. Am besten sind knackiges, frisches Gemüse, Salat der Saison und Obst nach Lust und Laune.
Wer diese frischen Zutaten mit ein wenig Fleisch, immer wieder Fisch und Nudeln, Reis, Kartoffeln und Vollkornbrot kombiniert, hat schon mehr als die halbe Miete und einen wichtigen Grundstein für sein persönliches optimales Gewicht gelegt. Und dazu: Immer viel trinken. Dies ist kein Freischein für Alkoholiker, sondern der dringende Rat, statt Hochprozentigem und Kaffee anderthalb bis zwei Liter Wasser am Tag zu trinken. Das richtige Trinken ist nämlich einer der wichtigsten Faktoren für unsere Gesundheit und das Wohlbefinden. Es sorgt für eine schöne Haut, einen guten Stoffwechsel, eine reibungslose Verdauung und im Endeffekt auch für ein optimales Gewicht.
Sport:
Was den Sport angeht, gibt es natürlich die ein oder andere Sportart, die mehr oder weniger Fett verbraucht als die andere und mithilfe derer man effizienter Fettröllchen zu Leibe rücken kann. Joggen zum Beispiel gilt als großartiger Fatburner, auch Squash, Basketball, Schwimmen, Aqua-Fitness und Mountainbiken rücken den Kalorien auf die Pelle, gefolgt von Fußball, Inline-Skaten und Aerobic.
Yoga, Volleyball und Gymnastik sind weniger große Kalorienverbrenner. Doch es kommt hauptsächlich darauf an, eine Sportart zu finden, die man regelmäßig durchhält und mit der man sich wohl fühlt, sonst ist alles vergebene Liebesmüh und das Traumgewicht nie erreichbar. Und es muss auch nicht immer gleich der Sport im Fitnessstudio oder Verein sein, auch normale Bewegung im Alltag hilft schon dabei, das optimale Gewicht zu erlangen: Ob Rasenmähen, Treppensteigen, Spazierengehen, Putzen oder Shopping auch diese Tätigkeiten verbrauchen einiges an Kalorien!
Diäten:
Wer eine Diät wählt, um sein optimales bzw. sein Wunschgewicht zu erreichen, sollte zwischen den vielen angebotenen Diäten auf dem Markt gut vergleichen. Viele Diäten halten nicht, was sie versprechen, oder sorgen für den so genannten Jojo-Effekt: Die mühsam abgehungerten Pfunde setzen sich nach der Diät fix wieder auf die Hüften. Nur eine dauerhafte Ernährungsumstellung kann im Problemfall für ein optimales Gewicht sorgen!
Wer aber nur ein paar Pfunde verlieren möchte, kann sich an eine Diät wagen, die ihm zusagt. Sie sollte allerdings nicht zu lange dauern. Ewige Diäten sind schlecht für die Haut. Und wer schon sein optimales Gewicht gefunden hat, sollte sich auch ansonsten rundum wohl in seiner Haut fühlen und auf Diäten verzichten.
