Schönheit und Beauty

Schöne Haut

Wahre Schönheit kommt von innen, sagt man. Bei der Haut trifft dies in besonderem Maße zu. Sie ist nicht nur schützende Hülle für den Körper, sondern auch eine Anzeige dafür, was im Körper nicht stimmt. Falsche Ernährung ist daher der beste Weg, sich eine schlechte Haut heranzuzüchten. Wer nicht auf Fastfood, fettiges Essen, viel Alkohol und viel Kaffee verzichten möchte, wird in der Regel auf etwas anderes sehr wohl verzichten müssen: auf schöne Haut.

Wer aber von einem rosigen Teint, einer feinporigen, streichelzarten und glatten Haut träumt, der sollte sich mit dem Gedanken anfreunden, dass diese in den meisten Fällen nicht gratis ist: Schöne Haut braucht eine gute Ernährung.

Was kann man also tun, um eine schöne Haut zu bekommen? Ziemlich viel: Die Haut braucht vor allem Flüssigkeit, und zwar in erster Linie von innen. Das heißt: Viel trinken! Wasser ist dafür am besten geeignet. Ungesüßte Fruchtschorlen, Früchtetee und Kräutertee sind auch nicht schlecht. Davon sollten es dann mindestens 1,5 Liter am Tag, besser noch zwei Liter sein, und zwar verteilt auff den ganzen Tag.

Auch wer zu wenig isst, bekommt sehr schnell eine schlechte Haut. Zehrende Diäten sind Gift für die Haut. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung mit viel frischem Salat, Gemüse und Obst, die satt aber nicht dick macht, ist der beste Weg zu einer schönen Haut. Zu achten ist auf genügend Vitamin A in der Ernährung. Fehlt dieses Vitamin, kann die Haut prompt mit Störungen reagieren. Gute Quellen für dieses Vitamin sind Fisch, Leber, Eigelb, Milch und Milchprodukte, Gemüse wie Möhren, Spinat, Brokkoli und Grünkohl und auch Apfelsinen.

Wird die Haut von außen belastet, also durch schädliche Umwelteinflüsse wie Umweltgifte oder starke Sonneneinstrahlung, müssen so genannte freie Radikale in der Haut dafür sorgen, dass diese Angriffe abgewehrt werden. Sie stecken ebenfalls in Vitamin A, aber auch in den Vitaminen C (Zitrusfrüchte und Grünkohl) und E (Nüsse und Öle), in Selen (Knoblauch) und Zink (rotes Fleisch, Fisch, Weizen, Milch), und schützen die Haut vor Schäden durch Oxidation. Vitamin B indes schützt die Spannkraft der Haut. Es steckt in Gemüse, vor allem in Sojabohnen, und in Vollkornprodukten.

Und was braucht schöne Haut von außen? Gibt es bestimmte Cremes, die besser sind als andere? Aufgepasst: Gesunde Haut benötigt eigentlich keine Creme. Nur wer seine Haut langen Sonnenbädern, dem Solarium, trockener Heizungsluft, einer ungesunden Lebensweise und Stress aussetzt, muss einer Austrocknung vorbeugen. Da die meisten dieser Faktoren oft nicht ausgeschlossen werden können, empfiehlt es sich, Cremes mit natürlichen Inhaltsstoffen zu verwenden.

Gesichtscremes für die Nacht sollten nicht am Tag verwendet werden, da sie einen Film auf der Haut bilden. Anstelle von Faltencremes ist eine einfache Faltencreme mit dem Inhaltsstoff Urea wirksam für eine schöne Haut.

Auch bei der Reinigung der Haut ist Vorsicht angesagt: Die meisten Seifen haben einen pH-Wert von 9 bis 12 und greifen dadurch den Säureschutzmantel der Haut an, die einen pH-Wert von 5,5 hat. Besser für eine schöne Haut sind Syndets, also seifenfreie Hautreinigungsmittel.

Zu häufiges Waschen und Duschen kann ebenfalls den Schutzmantel der Haut empfindlich stören. Wer nicht körperlich arbeitet, sollte seiner Haut einen Gefallen tun und nicht immer jeden Tag duschen. Hautärzte raten dazu, lieber alle drei Tage zu duschen oder zu baden, vor allem im Winter. Kleinkinder sollten nur einmal in der Woche gebadet werden. Dadurch wird ihre Gesundheit gestärkt. Im Sommer kann es ausreichen, der Haut eine tägliche kühlende Dusche ohne Hautreinigungsmittel zu gönnen. Ihre schöne Haut wird es Ihnen danken!

Weitere Risikofaktoren, die man meiden sollte, wenn man schöne Haut haben möchte, sind Rauchen (auch passives rauchen), zu viel Sonne, zu viel Kosmetika, zu heiße Bäder, zu wenig Schlaf und zu viele schlechte Erlebnisse. Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass Menschen, die mehr schöne als schlechte Dinge erleben, in der Regel eine schönere Haut haben.