Schönheit und Beauty

Schöne Zähne

Wer hätte nicht gerne ein strahlend weißes Lächeln? Mancher hat Glück und das Weiß der Zähne ist ihm in die Wiege gelegt worden. Andere dagegen müssen viel dafür tun, um die so begehrten schönen Zähne zu erhalten. Bei jedem allerdings ist Pflege unbedingt angesagt. Wer seine Zähne nicht regelmäßig pflegt, riskiert nicht nur Mundgeruch und unschöne Zahnbeläge, sondern auch das Ausfallen der Zähne ab Mitte 30.

Richtige Pflege für schöne Zähne – aber wie? Sie fängt schon bei der Auswahl der Zahnbürste an. Egal ob elektrisch oder manuell – die Zahnbürste sollte einen kleinen Kopf haben, damit man auch die Backenzähne gut erreicht. Geputzt wird nach der alten Regel: von rot nach weiß. Und zwar nicht zu fest, damit man den Zahnschmelz nicht auf Dauer abträgt. Wer eine elektronische Zahnbürste benutzt, hat ein bisschen weniger Arbeit, denn die richtigen kreisenden Bewegungen sind im Gerät schon integriert.

Schöne Zähne brauchen auch die richtige Zahnpasta. Sie sollte auf jeden Fall Fluorid enthalten, am besten Natriumfluorid oder Aminfluorid (Inhaltsstoffe ansehen!). Zahnpasta mit Weißeffekt, die zurzeit sehr beliebt sind, sind weniger gut für schöne Zähne. Sie enthalten meist zu aggressive Putzkörper, die auf Dauer den Zahn angreifen. Sie sollten nicht täglich, am besten nicht öfter als einmal in der Woche, und am allerbesten gar nicht verwendet werden.

Wer die Farbe seiner Zähne aufhellen möchte, für den ist ein Bleaching wirksamer. Das funktioniert wie das Blondieren der Haare: Durch Wasserstoffperoxyd wird den Zähnen die dunklere Farbe dauerhaft entzogen. Allerdings ist dieses Bleaching nur bei absolut gesunden Zähnen erlaubt. Bleiben Kariesstellen unentdeckt und es wird gebleacht, können die chemischen Strukturen die Zahnsubstanz schädigen.

Auch die Reinigung per Sandstrahl wird beim Zahnarzt angeboten. Sie ist günstiger als das Bleaching, aber auch sie kann den Zahn angreifen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, probiert es zunächst mit einer professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt, die wirkt manchmal schon Wunder.

Wer schlechte, schiefe oder hässliche Zähne hat und trotzdem von schönen Zähnen träumt, der kann sich auf eine Methode namens Veneers einlassen. Veneers sind dünne Porzellanscheiben, die über die eigenen Zähne geklebt werden. Dafür werden die Zähne ein Stück weit abgeschliffen und die Veneers aufgeklebt. Diese Methode ist allerdings mit 600 Euro pro Zahn nicht die billigste, und wird, da es sich um ein rein kosmetisches Problem handelt, von den Kassen nicht übernommen.

Am besten ist, sich um seine schönen Zähne am besten von Anfang an selbst zu kümmern. Dazu gehört das zweimalige sorgfältige aber nicht zu feste Putzen der Zähne am Tag. Abends sollte man die Zahnzwischenräume mit einer Zahnseide reinigen, und zwar bevor man die Zahnpasta ganz ausspült, damit sich der Wirkstoff auch zwischen den Zähnen verteilt.

Einmal im Jahr ist ein Zahnarztbesuch angesagt – schon allein deshalb, damit die Krankenkasse die Behandlungen bezuschusst. Aber auch, um Verfärbungen, Zahnstein und Parodontose vorzubeugen oder beseitigen zu lassen. Denn nur wer sich regelmäßig um seine Beißerchen kümmert, wird auf Dauer richtig schöne Zähne haben.

Wer empfindliche Zähne hat, Heißes oder Kaltes schlecht verträgt oder nachts auf seinen Zähnen herumknirscht, hat möglicherweise einfach zu viel Stress. Auch das nächtliche Mahlen auf den Zähnen trägt auf Dauer den Zahnschmelz ab. Deshalb sollte man – nicht nur für das Wohl der Zähne – zu viel Stress vermeiden und vor dem Schlafengehen versuchen, zu entspannen. Mit angenehmer Musik oder einem heißen Bad. Auch das kann helfen, seine schönen Zähne bis ins hohe Alter zu erhalten.