Wellness
Meditation
Wer meditiert, hat die besten Chancen, den höchsten Gipfel der Intelligenz zu erreichen, denn durch Meditation vollbringt er das größte Werk, dessen ein Mensch fähig ist: Er erkennt sich selbst. Er erkennt, wer er ist. (Osho Meditation. Die große Freiheit).
Der Begriff Meditation kommt aus dem Lateinischen (meditatio) und bedeutet das Nachdenken, sich versenken oder sich auf die Mitte ausrichten. Durch diese östliche Konzentrations- und Achtsamkeitsübung ist es möglich einen veränderten Bewusstseinszustand zu erreichen. Üblicherweise achten die Menschen wenig auf verborgene Bewusstseinsebenen aber durch Meditation versucht man die Gedanken auszuschalten und einen inneren Frieden zu erlangen. Man bezeichnet Meditation auch als die vollkommene Stille des Bewusstseins.
Meditation wirkt harmonisierend auf die Körperfunktion und diese Tatsache wurde auch wissenschaftlich erwiesen. Durch gezielte Atemübungen werden die Gehirnstromwellen ausgeglichen und das Gehirn stärker durchblutet.
Meditation bringt den Menschen zu innerer Ruhe, die Körperenergien fließen besser und der Geist lernt, sich von äußeren Reizen zu trennen. Dadurch eröffnet man die Quellen von Intuition, Kreativität und Positivität. Bei Meditation spielt die Kontinuität eine wesentliche Rolle. Jede Übung benötigt eine gewisse Zeit und Ruhe, daher empfiehlt es sich täglich mindestens 15-30 Minuten für die Meditation einzuplanen. Mit der Zeit gewinnt man an Kraft, Ruhe, Konzentration und Ausgeglichenheit.
Es gibt heutzutage zahlreiche Meditationstechniken:
Mantra
Hier handelt es sich um eine Technik, bei welcher man ständig ein bestimmtes Wort wiederholt. Dadurch entsteht eine spezifische Gedankenstruktur, die wohltuend und beruhigend wirkt. Man achtet dabei auf eine aufrechte, entspannte Sitzhaltung, die Augen zu schließen und den Atem ruhig zu behalten. Zuerst wird das ausgesuchte Wort dabei soll es sich um relativ einfache Wörter handeln ein paar mal laut ausgesprochen und schließlich geflüstert. Letztendlich stellt man sich das Wort nur noch in Gedanken vor und dabei wird der Klang nachgespürt. Nach einer gewissen Zeit erfolgt langsam die Rückkehr in die Alltagswelt, die Augen werden langsam geöffnet und die Glieder sanft gestreckt.
Visuelle Meditation
Man konzentriert sich bei dieser Methode auf einen bestimmten Gegenstand, z. B. auf eine Pflanze oder ein beruhigendes Wandbild. Dieser Gegenstand sollte in der Augenhöhe in Distanz von ca. einem Meter vor dem Meditierenden stehen. Es wird ungefähr 7 bis 10 Sekunden Auf das Objekt geschaut, danach sollte man den Blick schweifen lassen und von vorne beginnen. Diese Übung sollte mindestens 5 Minuten lang kontinuierlich fortgesetzt werden. Am Ende schließt man die Augen und atmet ein paar Mal tief ein und aus.
Osho Natraj Meditation
Diese Meditation umfasst drei Phasen und dauert insgesamt 65 Minuten. In der ersten Phase (40 Minuten) wird mit geschlossenen Augen wie besessen wild getanzt. Man soll sich dabei vollkommen vom Unbewussten leiten lassen. Die Bewegungen sollte man auf keine Art und Weise kontrollieren und auch nicht beobachten, sondern versuchen total im Tanzen aufzugehen. Die zweite Phase dauert 20 Minuten und dabei legt man sich sofort hin, die Augen bleiben geschlossen und man rührt sich nicht. In der dritten Phase tanzt man 5 Minuten lang einen Freudentanz.
Transzendentale Meditation
Diese Meditation ist ziemlich anstrengungslos und kann wie alle anderen mühelos erlernt werden. Sie wird täglich ca. 20 Minuten lang mit geschlossenen Augen in bequemer Sitzhaltung praktiziert. Durch diese Art von Meditation erlangt man einen einzigartigen Zustand tiefster, körperlicher Entspannung und Ruhe. Diese Meditationsform hilft zudem Stress und Verspannungen aufzulösen, die erlangte Energie hält den ganzen Tag an.
Meditation ist keine ernste Sache. Sie sollte wie Spielen angesehen werden und Spielen ist keine Beschäftigung sondern ein Vergnügen!
