Wellness

Heubad

Das Heubad ist eine Wärmeanwendung, die den Körper auf sanfte Art zum Schwitzen bringt, entgiftet sowie entschlackt und somit besonders bei Neuralgien und Arthrosen sehr wirkungsvoll ist. Bereits 1893 erkannte Pfarrer Kneipp die wohltuende Wirkung des Naturheilmittels Heu, der Brauch des Heubades ist allerdings, wie Überlieferungen zeigen, weit älter.

Für das Heubad wird zunächst ein bunter Strauß aus Gebirgsblumen, Gräsern und Kräutern, wie Arnica, Enzian, Schafgarbe und Steinklee gemäht. Diese Kräutermischung wird vor dem Heubad ca. 1 Stunde eingewässert und langsam erwärmt. So können die im Wiesenheu enthaltenen ätherischen Öle ihre Wirksamkeit voll entfalten.

Die im Heu enthaltenen Blütenpollen werden in diesem Verfahren durch das Wasser gebunden, sodass Heubäder auch für Allergiker durchaus geeignet sind. Die als Heubad bezeichnete Anwendung sollte eher als Heuwickel bezeichnet werden, da der Körper bei dieser Behandlung in eine Packung aus eingewässertem, feuchtem Heu eingewickelt wird.

Die heilenden Substanzen des Wiesenheus werden im Heubad über Haut und Atemwege wirksam, sodass das 20-25minütige schweißtreibende Heubad entschlackend und schmerzlindernd wirkt. Bei einer Temperatur von ca. 40-42 Grad regt das Heubad den Kreislauf an und sorgt für seelisches sowie körperliches Wohlbefinden. Auch bei rheumatischen Beschwerden, Hexenschuss und Ischias bietet diese Anwendung eine Linderung.