Wellness

Ismakogie

Ismakogie bezeichnet eine auf den ganzen Körper bezogene Haltungs- und Bewegungslehre für den Alltag. Entwickelt wurde sie vor knapp 60 Jahren von der Österreicherin Professor Anne Seidel. Die Grundannahme der Ismakogie besteht darin, dass wir zivilisationsbedingt verlernt haben uns ausreichend und richtig zu bewegen. Ismakogie ist eine Therapieform, die das zu verbessern versucht. Das damit verbundene Übungsprogramm versucht die Durchblutung des Körpers zu fördern und die Figur zu verbessern. Ziel ist es den Körper wieder bewusst wahrzunehmen und dadurch zu mehr Wohlbefinden zu gelangen.

Bei den Übungen der Ismakogie werden sanfte und harmonische Bewegungen ausgeführt, kombiniert mit einer frei fließenden und richtigen Atmung. Diese Übungen sollen den Blick für den Alltag schärfen, in dem wir unseren Körper ständig falschen Bewegungen und auch einer falschen Atmung aussetzen und damit körperliche Schäden riskieren. Die Ismakogie versucht derartigen Schäden vorzubeugen oder sie zu lindern. Wichtige Punkte in dieser Therapieform sind der richtige Bodenkontakt der Füße als Voraussetzung für die richtige Statik des Körpers, sowie die rechte Winkelbildung unseres Skeletts.

Da es sich bei der Ismakogie um eine sehr sanfte Übungsform handelt, kann sie in jedem Alter erlernt und ausgeführt werden. Die Übungen sind dabei so konzipiert, dass sie sich leicht in den Alltag integrieren lassen und schnell kleine Erfolge sichtbar sind. Neben der Vorbeugung von Haltungs- oder Gelenkschäden werden durch die Ismakogie auch Stoffwechselerkrankungen oder Kreislaufbeschwerden verhindert.