Wellness

Watsu

Der Amerikaner Harold Dull entwickelte seit dem Jahr 1980 die Massagetechnik Watsu, die Kombination aus Wasser und Shiatsu. In 35 Grad warmen Wasser werden die Lebensströme wieder zum Fließen gebracht.

Ebenso wie Shiatsu geht Watsu davon aus, dass der menschliche Körper von einem System von Energieleitbahnen (Meridianen) durchzogen ist. Die Stimulierung dieser verbindenden Meridiane in dem energiereichen Element Wasser soll auf sanfte Weise ein Gleichgewicht innerhalb der Energieströme fördern.

Darüber hinaus normalisiert die Watsu-Massage die Tätigkeit sämtlicher Organsysteme über die Meridiane. Im Wasser erlebt der Körper das Gefühl der annähernden Schwerelosigkeit. Mit der Technik Watsu ist es möglich, die entlastete Wirbelsäule und andere Gelenke derart zu dehnen und zu mobilisieren, wie es an Land nicht umsetzbar wäre.

Watsu bedeutet insofern eine noch intensivere Erfahrung als es die Shiatsu-Technik ohnehin schon ist. Innere und äußere Hemmungen werden abgelegt, Stress vergessen und durch die regelmäßige und schwerere Atmung vertieft Körper und Geist in völliger Entspannung. Unflexibel gewordene Muskel- und Gelenkpartien werden durch rhythmische Bewegungsabläufe gelockert und in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht.

Bei Watsu kommt es sowohl körperlich als auch seelisch zu engem Kontakt zwischen Patient und Behandelndem. Es ist daher von großer Wichtigkeit, die Watsu-Behandlung in einem angemessenen Rahmen durchzuführen.